In unserer Industrie- und Leistungsgesellschaft haben wir den Fokus der Aufmerksamkeit verschoben: Die Außenwelt mit ihren vielen Reizen, Informationen und Anforderungen steht an erster Stelle und beeinflusst unser Zeiterleben in Richtung Verdichtung, Beschleunigung und die Angst, Wichtiges oder Schönes zu verpassen.
Dabei stoßen wir persönlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich mehr und mehr an unsere Grenzen und unsere Gesundheit leidet. Zeitkrankheiten wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Tinnitus steigen rasant an.
Um körperlich und seelisch gesund zu bleiben, gilt es, eine Zeitkompetenz zu entwickeln, die die qualitativen Aspekte der Zeit wieder in den Mittelpunkt stellt. Eine Zeitkultur, die uns davon befreit, dass wir „Leben“ immer wieder auf später verschieben müssen.
Inhalte:
- Was ist Zeit? Sprachliche und philosophische Betrachtungen
- Lebensordnung und Zeit: Rhythmus statt Takt (Chronobiologische Grundlagen)
- Objektive Zeitmessung und subjektives Zeiterleben
- Sinnvoller Umgang mit Vergangenheit und Zukunft als Ressource zur Stressprävention
- Selbstwahrnehmung statt Zeitmanagement
- Erfüllte Zeit statt gefüllter Zeit: Werteverwirklichung und Sinnaufgaben in den unterschiedlichen Lebensphasen
- Praktische Übungen und Rituale zum Entspannen und Bewusstwerden