T’ai Chi Ch’uan ist eine aus China stammende Bewegungskunst, deren Ausübung die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung gibt, und die in sich Aspekte der Meditation, der Gesundheitsförderung und der Selbstverteidigung bzw. Kampfkunst vereint. Innere Ruhe bei langsam fließenden, mit Bewusstheit und Atem koordinierten Bewegungen hilft uns zu entspannen, den eigenen Rhythmus zu finden und unsere Lebensenergie zu aktivieren und zu pflegen. Die körperlichen, mentalen und geistigen Aspekte können wesentlich zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden beitragen.
In der Grundausbildung wird eine theoretisch und praktisch umfassende Übersicht der T’ai-Chi-Ch’uan-Praxis vermittelt. Die dargebotenen Übungsreihen werden intensiv geübt, vertieft und korrigiert. 320 LE
Aufbau/Zeitumfang
Ein Einführungsseminar (25 LE), fünf Ausbildungsseminare (47 LE) und ein Prüfungsseminar (40 LE). Der Grundkurs dauert insgesamt drei Jahre und umfasst 320 LE (einschließlich 20 LE zur Erstellung einer Hausarbeit).
Inhalte
Philosophischer und geschichtlicher Hintergrund
Die Formen im T’ai Chi Ch‘uan:
Kurzform des Yang-Stils des T’ai Chi Ch’uan nach Cheng Man Ch’ing (37 Bilder)
Lange Form des Yang-Stils des T’ai Chi Ch’uan nach Cheng Man Ch’ing
Partnerübungen: Push-Hands
Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Die fünf Wandlungsphasen
Die zwölf Meridiane
Kleiner Energiekreis, Großer Energiekreis
Die drei Dantian
Einführung in die Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention
Einführung in die Kneippsche Gesundheitslehre